Rezension: Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel

Verlag: Heyne

Autorin: Marion Grillparzer

Titel: Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel

Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel

Mit Genuss der Kohlenhydrat-Falle entkommen, die Darmflora auf schlank programmieren und das Gehirn auf »zufrieden« trimmen: mit Carb 100. So funktioniert’s: Wir essen weniger Kohlenhydrate – und wenn, dann von den richtigen. Natur-Carbs statt Industrie-Carbs. Damit der Körper kriegt, was er braucht, der Geschmack nicht zu kurz kommt und die Seele auch nicht. Mit dem All-you-can-eat-Pudding, dem Eiweißbrot, dem Carb-100-Smoothie, dem Pasta-Joker und vielen weiteren Rezepten. Bunt und fröhlich illustriert – locker, leicht und motivierend!

Hier eine kleine Leseprobe.

4 von 5 Sternen

Meine Meinung:

Man merkt in diesem Buch Marion Grillparzers ihre Erfahrung im Bereich der gesunden Ernährung an. Alles hat Hand und Fuß. Bis Seite 137 gibt es alles an die Hand, was man zum Thema Carb 100 wissen muss. Es startet mit Basic Know-How in dem die Vorteile einer Kohlenhydratarmen Ernährung gezeigt werden und was Low Carb eigentlich bedeutet. Dem folgen viele Informationen und Listen denen man entnehmen kann wie viele Carbs in was stecken und damit schafft man die Grundlage, um für den Selbstversuch mit der Carb 100 Formel gut gerüstet zu sein. Damit die Bewegung auch nicht zu kurz kommt gibts hierfür auch noch einige Tipps und Übungen. Alles ist schön gegliedert und mit Bildern untermalt.

Ab Seite 138 geht es für mich zum spannendsten Teil über: den Rezepten. Letztendlich funktioniert die Carb 100 Formel so, dass man sich Rezepte für den Tagesverzehr im Baukastensystem zusammenstellt.  Jedem Gericht  – und davon gibt es eine große Auswahl – ist mit den entsprechenden Nährwertangaben versehen und man bastelt sich seinen Tag zusammen bis man die Grenze von 100 Carbs und ca. 120 g Eiweiß (je nach Körpergewicht) erreicht hat. Durch sportliche Betätigung kann man Bonus-Carbs verzehren.

Alles in allem kann man wirklich viel essen. Hunger ist also nie ein Problem. Ich habe mich 4 Wochen lang dem Selbstversuch gestellt und  habe einige Pros und Contras zu berichten. Die natürlich für andere aufgrund einer anderen Lebenssituation vielleicht gar nicht zutreffen.

Bei einer Ernährungsumstellung muss man zu aller erst einen Großeinkauf starten und sich mit Lebensmitteln eindecken, die man sonst unter Umständen noch nie im Haus hatte. Das kostet Zeit und vor allem auch Geld. Darauf muss man sich einstellen.

Contra ist generell der Zeitfaktor: bei einer sehr stressigen Arbeitswoche ist es schwierig die ganzen Mahlzeiten für den Tag zusammen zu stellen. Auch für das Pendeln zum Arbeitsplatz ist das nicht gerade handlich. Und hat man sich nicht entsprechend für den Tag vorbereitet und bietet sich ad hoc keine Low Carb Alternative an schiebt man Hunger.

Letztlich überwiegen aber die Pros:

Nach einer Woche kräftigen Entgiftens verbessert sich zunehmend das Hautbild. Man ist voller Energie und fühlt sich leichter – was die Waage nach 4 Wochen auch mit einem Verlust von knapp 5 Kilo bestätigt.

Ich denke ich werde weiterhin viele dieser Low Carb Gerichte mit in meinen Alltag einbauen, denn man tut sich und dem Körper damit etwas gutes. Für immer möchte ich allerdings nicht auf meine Kohlenhydrate verzichten 😉

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