Rezension: Glücksmädchen

50 Krimi-KritikerInnen haben sich über ein Exemplar von Mikaela Bleys „Glücksmädchen dank dem Ullstein Buchverlag & dem EMOTION-Team freuen dürfen. Darunter auch meine Wenigkeit. Leider habe ich es versäumt meinen Kommentar rechtzeitig abzugeben und somit die Chance verpasst in der kommenden Ausgabe der EMOTION abgedruckt zu werden 😦

Dennoch spreche ich meinen großen Dank aus, das Buch erhalten zu haben, denn es war eine sehr gute und spannende Lektüre, die mir meinen täglichen Pendelweg versüsst hat. Ich lese ja vorwiegend in der Bahn, da ist es mit solch einer guten Unterhaltung immer eine große Herausforderung dennoch genug Aufmerksamkeit für seine Haltestelle zu behalten und nicht völlig in die Geschichte zu versinken.

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Kaum hatte ich das Buch in der Hand war es auch schon wieder ausgelesen. Immer ein gutes Zeichen für eine Geschichte! Unterstützend zu der Aktion gab es zu beantwortende Fragen:

1. Zeigen Sie uns Ihren originellsten Ort oder Lieblingsplatz, an dem Sie „Glücksmädchen“ gelesen haben.

Mein Lieblingsplatz zum lesen ist ganz klar meine Couch, gemütlich eingemummelt und die Welt um mich herum vergessend. Unterwegs habe ich wie bereits oben erwähnt öfter das Problem von der guten Lektüre abgelenkt zu sein und eine Ehrenrunde drehen zu müssen 😀

2. Erfüllt das Buch bisher Ihre Erwartungen, die Sie vielleicht aufgrund des Covers und Einführungstextes hatten?

Absolut. Dies ist ein Buch, dass ich guten Gewissens jedem empfehle, der einen guten Krimi schätzt und eine mitreissende Geschichte lesen möchte, die bis zur letzten Seite Spannung und eine gute Unterhaltung bietet.  Das Cover ist gerade für einen Psychothriller sehr gut gelungen.

Verlag: Ullstein

Autorin: Mikaela Bley

Titel: Glücksmädchen

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Inhalt:

Ein Mädchen verschwindet. Doch nicht jeder will, dass es gefunden wird … Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Rezension:

Mikalea Bley hat, um ihr Debüt zu verfassen ihren Job beim schwedischen Fernsehsender SV4 gekündigt. Ihre TV-Erfahrung merkt man ihrem Schreiben an. Sowohl in der Background Story der Fernseh-Reporterin Ellen Tamm, die detailreich und realistisch geschildert wird als auch in der Konstruktion der Handlung. Der Stoff bietet sich geradzu für eine TV-Adaption an.

Ich hatte bis zur Auflösung keine Ahnung, was ich als sehr positiv empfunden habe, denn oft ist einem der Verlauf der Geschichte schon zu Beginn klar. Das war hier nicht der Fall und ich habe die düstere Stimmung und der zunehmen Wahn Ellen Tamms, in dessen Sog man gezogen wird, sehr genossen.

5 von 5 Sternen!

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